Inhaberin Zahner Consult Social Media Büro

Interview & Foto: Ulrich Drees

Frau Zahner, wie hat sich Ihre berufliche Laufbahn entwickelt?
Nach einer internationalen Laufbahn im Marketing war ich in Leitungsfunktion für einen großen Finanzdienstleister in Augsburg tätig, wohnte jedoch in München. Als mein Sohn unterwegs war, kam das tägliche Pendeln zwischen Augsburg und München aber nicht mehr infrage, und da ich ein echtes Harzkind bin, kehrte ich nach Lerbach, das ist ein kleines Tal in der Nähe von Osterode, zurück. Dort habe ich mich dann 2015 als Beraterin für den Social-Media-Bereich selbstständig gemacht.
Wieso dieses Fachgebiet?
Als gute Strategin liegt es mir, verschiedene Bausteine effektiv zu verknüpfen. Gleichzeitig faszinieren mich soziale Netzwerke, weil der Austausch dort so demokratisch ist. Es braucht kein großes Budget, um eine Zielgruppe zu erreichen, und ich zeige Unternehmen, wie sie das für sich nutzen können.
Wie funktioniert „demokratisches“ Marketing?
In sozialen Netzwerken ist nicht das größte Budget entscheidend, denn die Zielgruppe kommuniziert mit dem Unternehmen. Entscheidend sind echte Inhalte und eine organische Reichweite. Zusammen mit meinen Auftraggebern suche ich deshalb nach den „Perlen“, dem Besonderen, in ihrem Unternehmen, und helfe ihnen, ihre Zielgruppe damit zu begeistern. Das ist gleichzeitig gelungenes Teambuilding, denn die Mitarbeiter eines Unternehmens erzählen in den sozialen Netzwerken meist sehr gern und gleichzeitig sehr glaubhaft von diesen Perlen.
Wie erkennen Sie eine dieser „Perlen“?
Dazu gehören Erfahrung, Intuition und Fachwissen – aber vor allem der Blick von außen. So kann ich spannende Geschichten entdecken, die jemandem, zu dessen Arbeitsalltag sie gehören, ganz normal vorkommen.

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